Die Grundlagen des adiabaten Effekts
Der adiabate Effekt ergibt sich aus dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik, der besagt, dass Energie aus einem geschlossenen System nicht weggeht, sondern nur irgendwo hingeht. Anders ausgedrückt: Beim adiabaten Prozess wird Energie durch Arbeit und nicht durch Wärme übertragen. So wird beispielsweise ein Gas beim Komprimieren heißer und beim Expandieren kühler.
Ein Beispiel für einen adiabaten Prozess ist ein Kolben, der in einem vollständig isolierten Zylinder arbeitet. Wegen der Isolierung verliert der Zylinder keine Wärme, während der Kolben arbeitet (sich also bewegt).
Wenn einem System Wärme zugeführt wird, können nur zweierlei Dinge geschehen: die innere Energie des Systems steigt oder das System arbeitet. Die gesamte Wärmeenergie muss in diese zwei Dinge fließen.
Im Fall einer Produktionsanlage (wie in der Abbildung gezeigt) wird dem Raum durch die vorhandenen lokalen Wärmequellen Wärme zugeführt. Anders gesagt, die innere Energie des Systems nimmt zu. Um sie zu beseitigen, können Sie entweder kalte Luft einblasen – oder Sie können die Wärme zwingen, ihre Energie durch den adiabaten Effekt abzubauen, wodurch die Temperatur sinkt.
Wenn Sie sich in die Grundlagen eines adiabaten Prozesses vertiefen wollen, hat Wikipedia hier eine hervorragende wissenschaftliche Definition >>
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