In einem beheizten Haus oder Büro ist die relative Luftfeuchtigkeit in der Regel sehr niedrig. Abgesehen von der Tatsache, dass dies unangenehm ist, bedeutet es auch, dass ein Virus bessere Chancen hat, länger in der Luft zu bleiben.
Unter trockenen Bedingungen ist die Luft untersättigt. Das bedeutet, dass größere Wassertröpfchen dazu neigen, schneller zu verdampfen und sich in ein Aerosol zu verwandeln. Die Ergebnisse zeigen, dass Viren, die in Wassertropfen in Aerosolgröße eingeschlossen sind, je nach Belüftung zwischen einer halben Stunde bis zu ein paar Stunden in der Luft bleiben können.
Natürlich findet in einem Aerosol der gleiche UV-Abbau statt, wodurch das Virus unschädlich werden kann, aber es ist immer noch besser, sicherzustellen, dass sich das von einem Wirt emittierte Virus so schnell wie möglich auf einer Oberfläche ansiedelt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass es über die Atemwege zur nächsten Person gelangt. Derzeit untersucht dies die WHO und wird wahrscheinlich Maßnahmen ergreifen, um das Risiko durch Aerosolübertragung von Viren zu reduzieren (z.B. in Krankenhäusern). 1)